Die Jubilarin beschenkte den Studenten-Nachwuchs

„Coburger Sozietät für Studentenhilfe“ besteht seit 40 Jahren / 6000 Euro Spende für die Schülerverbindungen

Coburg

Neue Universitäten, neue Verbindungen: Um den Aufbau der Korporationen an den neu gegründeten Hochschulen zu unterstützen, schuf der Coburger Convent (CC) vor 40 Jahren die „Coburger Sozietät für Studentenhilfe“.

Das Jubiläum wird im Rahmen des diesjährigen Pfingstkongresses begangen. Der 1964 im Rahmen des damaligen Pfingstkongresses gegründete Verein baute innerhalb von vier Jahren ein Vermögen von umgerechnet 289000 Euro auf. Jeder Bund musste pro Aktiven umgerechnet 2,50 Euro im Jahr und für jeden Alten Herrn 25 Cent pro Monat entrichten.

Mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen unterstützte die „Sozietät“ den Aufbau beziehungsweise die Reaktivierung von Bünden in Mannheim, Bielefeld, Regensburg, Ulm und Bochum. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands förderte der Verein vor allem Verbindungshäuser in den neuen Bundesländern in Halle, Dresden und Rostock. Nicht nur sie: In den 40 Jahren ihres Bestehens reichte die Sozietät insgesamt 1,1 Millionen Euro an 40 Bünde in 27 Hochschulorten aus. Gefördert wurde der Erhalt der Bundeshäuser, die nicht nur als Treffpunkte der Verbindungen dienen, sondern auch billigen Wohnraum für Studenten bieten.

Seit 1978 steht Werner Schmucker (Frankonia Frankfurt, Hasso-Saxonia Kaiserslautern) als geschäftsführender Vorsitzender an der Spitze des Vereins. Er überreichte gestern während des Stadtempfangs an die Erstchargierten der drei Coburger Schülerverbindungen Casimiriana, Ernestina und Albertina eine Spende von insgesamt 6000 Euro. Oberbürgermeister Norbert Kastner, selbst Alter Herr der Casimiriana, hatte angeregt, dass die Spende den Schülerverbindungen zugute kommen sollte.

Coburger Tageblatt, Pfingsten 2004

 

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