Wiedereinzug am Adamiberg

Nach umfangreichen Renovierungen ist das Ernst-Albertiner-Haus wiedereröffnet. 70 Bundesbrüder und Gäste nehmen an der Eröffnungsfeier teil.

Coburg – Am Samstag, den 20. Oktober, um 19 Uhr war es endlich soweit. Nach Monaten aufwändiger Renovierung war das Ernst-Albertiner-Haus, am Adamiberg malerisch gegenüber der Fränkischen Krone gelegen, wieder bezugsfähig.

Bereits seit 2004 Mieter des idyllischen Anwesens, durfte sich die Schülerverbindung Ernesto-Albertina auf ein rundum erneuertes Refugium freuen. War noch vor kurzem die Stadt Coburg Eigentümerin des als Schnürs Pavillon bekannten Baudenkmals, wurde es zwischenzeitlich von einem Alten Herrn der Ernesto-Albertina erworben und einer umfangreichen Sanierung zugeführt.

Verständlicherweise war das Interesse am neu gestalteten Verbindungshaus immens und so konnte der 2. Vorsitzende des Altherrenverbandes, Peter Schrickel, rund 70 Bundesbrüder und Gäste vor dem Gebäude begrüßen und einen kurzen Abriss der Erfolgsgeschichte des Ernst-Albertiner-Hauses geben.

Im Anschluss daran durchschnitten der Hauseigentümer, Philipp Stöcklein, der 1. Vorsitzende des Altherrenverbandes, Dr. Thomas Kunze, sowie der Erstchargierte der Aktivitas, Nicolas Utzschneider, gemeinsam symbolisch ein in den Bundesfarben schwarz, silber und rot gehaltenes Band und eröffneten somit offiziell den Couleurbetrieb für das laufende Wintersemester.

Nach einem Sektempfang und dem Genuss leckerer Kanapees begann pünktlich um 20.15 Uhr der offizielle Teil des Festabends mit dem Einzug der Herren Chargierten. Zweitchargierter Felix Kuhlenkamp freute sich, neben vielen Bundesbrüdern und deren Damen auch Vertreter der beiden Schwesterverbindungen Casimiriana und Ernestina zu Coburg willkommen heißen zu dürfen. Vertreter der Landsmannschaft Franco-Borussia, der Vereinigung alter CCer und alter Burschenschafter sowie einige nicht korporierte Gäste gaben sich ebenfalls die Ehre. Anschließend führte Christian Boseckert die Anwesenden fachkundig in die Historie des Hauses ein, welches heuer auf einen 150-jährigen Bestand zurückblicken kann.

Im weiteren Verlauf des Abends ehrte Dr. Thomas Kunze Bundesbruder Philipp Stöcklein für sein immenses Engagement, welches der Ernesto-Albertina überhaupt erst die weitere Nutzung eines derart schönen Heimes ermögliche.

Der 1. Vorsitzende des Altherrenverbandes dankte auch der Stadt Coburg, sowie dem Verein „Stadtbild Coburg“ für die bisherige gute Zusammenarbeit.

Der musischen Tradition des Gymnasiums Albertinum verpflichtet, begeisterte zudem Michael Peetz die Corona mit einem auf der Gitarre vorgetragenen Musikstück. Launige Grußworte einiger Gäste rundeten den gelungenen Festabend ab, dessen gemütlicher Ausklang sich noch bis in die frühen Morgenstunden hinein erstreckte. Auch die Möglichkeit einer Führung durch das nun sogar im Dachgeschoss nutzbare Korporationshaus wurde immer wieder gern genutzt.

 

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