Wir über uns

Die Schülerverbindung Ernesto-Albertina wurde 1920 gegründet und ist am musisch-neusprachnlichen Gymnasium Albertinum zu Coburg beheimatet.
Die Verbindung setzt es sich zur Aufgabe, die Gemeinschaft zwischen alten und jungen Ernst-Albertinern zu fördern und die Freundschaft auch über die Schulzeit hinaus aufrechtzuerhalten.
Als unpolitische und überkonfessionelle Korporation pflegen wir erhaltenswerte Traditionen, stehen jedoch auch neuen Ideen und Impulsen aufgeschlossen gegenüber.
Zum Zeichen des Bekenntnisses zu unseren Idealen tragen wir Ernst-Albertiner die rote Mütze sowie unser schwarz-silber-rotes Band.



Unser Couleur


Das Wort "Couleur"
französisch für Farbe – bezieht sich neben den für eine Verbindung üblichen Erkennungsfarben auch auf alle anderen Symbole und Abzeichen, die wir als Mitglieder von Ernesto-Albertina führen.

Die Farben der Ernesto-Albertina sind Schwarz-Silber-Rot. Sie ergeben sich aus den Farben der zur Gründungszeit noch üblichen Schülermützen, welche unabhängig von einer Verbindungszugehörigkeit getragen wurden. Die Mützen des damaligen und vorangegangenen Abschlussjahrgangs gaben unserem Bund seine Farben.
Unsere Mitglieder tragen diese Farben als Erkennungszeichen, einerseits als Band um die Brust, andererseits an unserer roten Mütze. Beides geht auf die Tradition früher Studentenverbindungen wie den Corps und Burschenschaften zurück. 

Während der sogenannten Fuxenzeit zu Beginn der Mitgliedschaft trägt man ebenfalls die rote Mütze. Das Fuxenband hat jedoch die Farben Schwarz-Silber-Schwarz. Das Band für Conkneipanten – außerordentliche Mitglieder, die beispielsweise von einer anderen Schule stammen – ist Schwarz-Rot. 

Unsere Vorsitzenden – die Chargierten – tragen zu offiziellen Anlässen die sogenannte Wichs, bestehend aus einer verzierten roten Jacke (Pekesche), einer Schärpe in Bundesfarben, dem Cerevis (einer bestickten Kappe), weißer Hose und Handschuhen sowie Stiefelstulpen. Auch diese Art der Uniformierung ist Teil studentischer Tradition. Optisch waren die ersten Pekeschen an Militäruniformen des 19. Jahrhunderts angelehnt. Zu ihrer Ausstattung gehört auch der Prunkschläger. Während derartige Klingen bei schlagenden Verbindungen noch zum Fechten verwendet werden, dienen sie bei uns lediglich als Zeichen der Amtswürde.

Bereits seit dem vorletzten Jahrhundert führen Verbindungen ein Wappen, so auch Ernesto-Albertina. Unser Wappenschild zeigt eine Eule als Sinnbild für die Wissenschaften, eine Lyra als Zeichen der Künste sowie unsere Farben und den Zirkel. 

Der Zirkel ist ebenfalls ein Erkennungszeichen einer Verbindung. Er besteht üblicherweise aus den Anfangsbuchstaben des Verbindungsnamens, in unserem Fall E und A, sowie den Buchstaben V-C-F. Diese bedeuten entweder vivat, crescat, floreat (sie [die Verbindung] möge leben, wachsen und blühen) oder vivat circulus fratrum (es lebe der Kreis der Brüder).



Bundesgeschichte

1906 
 

Professor Karl Güntzel wird an das Lehrerseminar nach Coburg versetzt
 

1919 
 

Ernennung zum Stellvertretenden Anstaltsleiter neben Anstaltsleiter Staude
 

1920 

 

Am 12.06. Gründung der Verbindung »Albertina« durch einige Schüler mit Hilfe von AH Prof. Karl Güntzel v. Leffer
 

22.03.1921
 

Offizielle Auflösung durch Lehrerratsbeschluss; geheimes Kneipleben
 

Sept. 1921 
 

Wiederzulassung als »Absolvia« in Abhängigkeit von der Schule
 

30.09.1922 
 

Gründung des Altherrenverbandes
 

1927 
 

Umbenennung in Ernesto-Albertina
 

1933
 

Akuter Nachwuchsmangel bedroht Verbindung
 

1935 
 

Auflösung oder Suspension
 

1953 
 

Wiedergründung; erster Convent am 23.03.
 

1959
 

Errichtung des Ehrendenkmals im Schulhof des Albertinums
 

1963
 

Tod des AH Prof. Karl Güntzel v. Leffer
 

1966
 
Dr. Theusner neuer Anstaltsleiter
 

1966
 

AH Dr. Theusner v. Euph erhält das Ehrenband und tritt in den AHV ein
 

1970
 

50. Stiftungsfest
 

1978
 

AH Erich Böhm v. Pauk neuer Anstaltsleiter
 

1981
 

Tod des AH Erich Böhm v. Pauk
 

1995
 

75. Stiftungsfest
.

2003
.
50-Jahr-Feier der Wiedergründung
.
27.11.2004 Einweihung des Hauses in der Adamistraße 8